Diese
Webseite vermittelt einige Informationen über ein Gebiet
Liguriens, das bisher im Internet,
zumindest
im deutschsprachigen Bereich, noch nicht
so präsent ist - ergänzt durch
persönliche Reiseeindrücke und Bilder. Es geht um den
Küstenabschnitt zwischen
Albenga
und
Cervo
mit den
dazwischen liegenden Orten
Alassio,
Laigueglia
und
Andora.
Dazu gehört auch das hügelige
Hinterland - eine hervorragende Gegend zum Wandern.
Insbesondere wird das wunderschöne
Merulatal
(
Val Merula)
mit seiner
näheren Umgebung ein wenig vorgestellt (siehe "Andora").
Auf einer
Ligurien-Seite darf natürlich die sehenswerte Hauptstadt
Genua
nicht fehlen,
ebenso das beliebteste
Wandergebiet Liguriens, die
Cinque Terre.
Ligurien - Ein kurzer Überblick
Ligurien ist
eine der 20 Regionen, in die Italien
verwaltungsmäßig untergliedert ist. Es zieht sich
als schmaler Landstreifen
um den Golf von Genua. Die Küste östlich von Genua
bis hin zur Toskana nennt sich Riviera
di Levante. Westlich von Genua liegt die
Riviera di
Ponente, sie erstreckt sich bis zur französischen Grenze.

Teilabschnitte
davon sind die Palmenriviera (Riviera delle Palme)
östlich von Andora und die Blumenriviera (Riviera dei Fiori)
westlich von Cervo.
Nicht
weit hinter der ligurischen Küste erheben sich die
Berge. Zwei
große Gebirgsketten verbinden sich bei Savona miteinander:
Die Ligurischen Alpen (Alpi Liguri) von Westen her und der Apennin
(Appennino Ligure) auf der
östlichen
Seite. Die
höchste Erhebung ist der 2200 Meter hohe Monte
Saccarello an der Grenze zu Frankreich.
Auf Grund des raschen Übergangs von der mediterranen Klimazone
in
Küstennähe zur alpinen Klimazone in den
höheren Gebirgsregionen weist
Ligurien
ein kontrastreiches Landschaftsbild auf. Am Meer
prägen Olivenhaine, Weinberge und Palmen die Landschaft.
Weiter oben dominieren Buchen, Lärchen und Tannen. Ligurien
ist eine waldreiche Region.
Eine verbreitete Vegetationsform der ligurischen Küste ist die
Macchia, der mediterrane Buschwald. Sie entwickelt sich in
Höhenlagen bis ca. 600 m. Ginster, Baumheide, Rosmarin, Myrte,
Zistrose, Erdbeerbaum sind einige typische Pflanzen der Macchia.
Weitere Gewächse sind Lorbeer,
Zedernwacholder,
Steinlinde und Steineiche.
Die Landschaft und das Klima Liguriens üben einen
ganz besonderen Reiz
aus.
Ligurien ist eine ideale Gegend zum Baden und
Wandern. Beim Wandern in bergigen Höhen hat man
neben einer reichhaltigen Flora und Fauna atemberaubende Ausblicke
über die weite Gebirgslandschaft auf das Meer. Und zum Baden
gibt
es größere Sand- und Kiesstrände und auch
abgelegenere, felsige
Küstenabschnitte.
Für Felskletterer und Höhlengänger finden
sich ebenfalls
interessante Gebiete, zum Beispiel die Kalkfelsen und Höhlen
bei Finale Ligure.
Man kann in Ligurien einige gut erhaltenene Bauwerke der
römischen
Antike entdecken, so in Ventimiglia oder in Luni. Zwischen Albenga und
Alassio verläuft ein Abschnitt der alten
Römerstraße Via Iulia Augusta.
Mittelalterliche Kunst und Architektur ist in vielen Orten
zu besichtigen. Beispiele sind das Baptisterium und der Dom in Albenga
oder das Kloster San Domenico in Taggia.
Eines der moderneren Bauwerke ist der Bahnhof von Savona, der 1960 von
Pier Luigi Nervi entworfen wurde, ein anderes das nach einem Entwurf
von Aldo Rossi 1992 wieder aufgebaute Teatro Carlo Felice in Genua.
Ligurien ist das ganze Jahr über ein attraktives Reisegebiet.
Die
durchschnittliche Temperatur am Meer beträgt im Winter kaum
weniger als 8 °C, im Sommer liegt sie meistens nicht
über 24
°C. Juli und August sind die Monate mit dem geringsten
Niederschlag.
zum
Seitenanfang