Alassio ist ein bekanntes Seebad, welches
schon im 19.
Jahrhundert von englischen Touristen besucht wurde. Der lange
Sandstrand lädt in der warmen Jahreszeit zum Baden ein.
Allerdings
muss man eine Strandgebühr bezahlen.
Kunstwerke und alte Baudenkmäler findet man in der Stadt kaum.
Erwähnenswert ist die Kirche Sant'Ambrogio mit einem
schönen
Renaissanceportal.
Ein besonderer Anziehungspunkt für Touristen ist das
"Muretto", eine Mauer mit farbigen Keramikkacheln, auf
denen die Autogramme berühmter Persönlichkeiten wie
zum
Beispiel Vittorio de Sica, Beniamino Gigli, Ernest Hemingway, Thor
Heyerdahl und Fausto Coppi zu sehen sind.
In der Stadt herrscht allzeit großer Trubel. Kein Wunder,
dass
man hier kaum Chancen hat, einen Parkplatz zu finden,
besonders abends. Die langgestreckte
Flaniermeile und die Strand-Restaurants sind recht einladend. Ein
traditionsreiches Kaffeehaus in Alassio ist das
Caffè
Balzola.
Vor Alassio liegt die Insel Gallinara, die als Naturpark ausgewiesen
ist und zum Schutz der Flora und Fauna nicht betreten werden darf. Man
kann sie nur vom Meer aus besichtigen.
Von Alassio aus führt ein Wanderweg über die
Anhöhe nach Laiguelia.
Es lohnt sich auch ein Ausflug zu der einsamen Kirche Madonna della
Guardia (1200) oberhalb
von
Alassio, auf dem Berg Tirasso. Mit dem Auto fährt man
über Moglio eine
Serpentinenstraße hinauf, die am Ende recht steil wird.
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